Den Trend fortsetzen

2. Frauen-Bundesliga: Jena möchte auch gegen Cloppenburg überzeugen.

Den Trend fortsetzen

Nur eine Woche nach dem Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim II im Universitätssportzentrum bestreiten die Fußballerinnen des FF USV Jena bereits das nächste Heimspiel. Zurück auf Platz 3 des Ernst-Abbe-Sportfeldes empfangen die Thüringerinnen den BV Cloppenburg und hoffen darauf, die Serie von nunmehr drei Heimsiegen in Folge fortsetzen zu können.

Die sportlichen Leistungen des Traditionsvereins aus dem Saaletal machen Mut und stimmen für die anstehenden Aufgaben optimistisch. Zehn Punkte holte Jena aus den letzten fünf Spielen, der Rückstand auf die Niedersachsen beträgt somit nur noch zwei Punkte. Gegenwärtig auf Platz 12 der Tabelle der 2. Frauen-Bundesliga situiert, könnte der FF USV mit einem Sieg gegen den BVC somit endlich die Abstiegsränge verlassen. Ferner wären drei weitere Punkte auf dem Konto von Vorteil, möchte man den Druck auf den Rest der Liga aufrecht erhalten. Nach wie vor liegen nur drei Punkte zwischen Rang 7 und Rang 13, was einmal mehr verdeutlicht, wie ausgeglichen diese neue Spielklasse doch ist.

Nichtsdestotrotz lassen sich zu diesem Zeitpunkt der Saison gewisse Tendenzen erkennen. Die Formkurve der Jenaerinnen spricht hierbei eine klare Sprache. Sechs Punkte und in der Differenz dreizehn Treffer konnte man auf Cloppenburg gutmachen, welches zuletzt Niederlagen gegen Essens U20 (1:2) und den 1.FC Köln (1:4) hinnehmen musste. Jenas Torhüterin Sarah Hornschuch bewahrte darüber hinaus in den letzten beiden Partien eine weiße Weste. Die Saalestädterinnen überzeugten mit geschlossenen Mannschaftsleistungen, sowohl in der Defensive als auch im Umschaltspiel. Doch auch die Qualitäten des Gegners gilt es ernstzunehmen: „Cloppenburg verfügt über reichlich Erfahrung. In den letzten Jahren hat die Mannschaft so immer wieder oben mitgespielt. Auch wenn sie wie wir Verletzungsprobleme haben, gilt es das zu berücksichtigen“, so Jenas Cheftrainer Steffen Beck.

Der FF USV Jena hat in den letzten Wochen bewiesen, dass er die Eingewöhnung in die neue Liga weitestgehend absolviert hat. Die Leistung stimmt seit Wochen, mittlerweile stimmen auch die Resultate. Jena lebt und wird alles daran setzen, diesen positiven Trend fortzusetzen. „Wir sind seit 266 Spielminuten ohne Gegentor. Waren wir am Anfang noch die Schießbude der Liga, haben wir uns dann konsequent gut entwickelt. Mit derselben guten Defensivleistung wollen wir auch das Cloppenburg-Spiel angehen und an die positiven Ergebnisse der letzten Wochen anknüpfen“, so Steffen Beck.

Einmal mehr hofft der FF USV Jena dabei auch auf die Unterstützung von den Rängen. Der Anpfiff auf Platz 3 des Ernst-Abbe-Sportfeldes ertönt am Sonntag um 11 Uhr.

 

Foto: Hannes Seifert / FF USV Jena

 

 
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