Den nächsten Schritt gehen

2. Frauen-Bundesliga: FF USV Jena empfängt Turbine Potsdam II.

Den nächsten Schritt gehen

Am Sonntag steht für den FF USV Jena das nächste Heimspiel in der 2. Frauen-Bundesliga auf dem Plan. Gerade nach den vergangenen zwei Spielen gegen Bayern München und den 1. FFC Frankfurt II ist bei den Thüringerinnen ein Aufwärtstrend zu erkennen. Mit der U20 des 1. FFC Turbine Potsdam wartet nun die nächste Herausforderung auf das Team von Chefcoach Steffen Beck.

Turbine Potsdam II ist mit einem Sieg und einem Unentschieden in die neue Saison gestartet. Während die Mannschaft von Trainer Thomas Kandler im Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg II ein 1:1 erspielte, konnte Aufsteiger SGS Essen II deutlich mit 3:0 auswärts besiegt werden. Am vergangenen Wochenende traf Potsdam auf den 1. FC Köln und damit bereits auf einen der beiden Absteiger aus der Allianz Frauen-Bundesliga. In einem torreichen Spiel konnten sich die Potsdamerinnen letztlich mit 5:4 durchsetzen und belegen nun Rang 3 der Tabelle.

Fünf Tore in einem Turbine-Spiel steht gegenwärtig ein Saisontreffer der Jenaerinnen gegenüber. „Potsdam ist eine spielstarke Mannschaft, die über sehr viel Qualität verfügt“, meint auch Jenas Trainer Steffen Beck, „wir müssen zusehen, dass wir gut in die Zweikämpfe kommen und die Räume eng machen.“

Im Testspiel kurz vor Saisonstart traf der FF USV Jena in dieser Saison bereits einmal auf Turbine Potsdam II. Damals mussten sich die Universitätsstädterinnen in einer eng umkämpften Partie letztlich knapp mit 2:3 geschlagen geben. Den Schlusspunkt in dieser Begegnung hatte für den FF USV Leonie Kreil mit einem direkt verwandelten Freistoß gesetzt.

Das 1:1 der Jenaerinnen in Frankfurt am vergangenen Wochenende hat gezeigt, dass die Mannschaft bereit ist, bis zum Abpfiff zu kämpfen. Können die Beck-Schützlinge an diese Leistung anknüpfen und den nächsten Schritt gehen, dann sind sie wohl auch gegen Potsdam nicht chancenlos. „Das Spiel hat Derbycharakter“, so Beck. „Dies setzt noch einmal zusätzliche Kräfte frei. Ein solches Spiel möchte man einfach gewinnen. Darüber hinaus hat uns der späte Ausgleich in Frankfurt noch einmal Selbstvertrauen geschenkt. Wir wissen wo das Tor steht.“

Der Cheftrainer der Blau-Weißen aus dem Paradies erwartet am Sonntag ein ähnlich enges Match wie gegen Frankfurt in der vergangenen Woche. „Wieder wird es auf Kleinigkeiten ankommen, die das Spiel entscheiden. Die Liga beweist mehr und mehr, dass sie sehr ausgeglichen ist und jeder jeden schlagen kann.“

Der FF USV Jena freut sich auf das Ostderby und somit auf eine weitere große Herausforderung in der 2. Frauen-Bundesliga. „Wir freuen uns zudem natürlich auch auf ein potenzielles Wiedersehen mit Luca Graf.“ Die U20-Nationalspielerin, die im Sommer von der Saale an die Havel wechselte, kam beim Sieg der zweiten Mannschaft Potsdams in der vergangenen Woche über die gesamte Spieldauer zum Einsatz. Ein Einsatz auch an diesem Sonntag in Jena und die damit verbundene Rückkehr an die alte Wirkungsstätte der 19-Jährigen gilt als wahrscheinlich.

 

Ermäßigter Eintritt für alle

Im Bereich Ticketing hat sich der FF USV Jena für das Derby eine besondere Aktion einfallen lassen. Um den Stadionbesuch zur Begegnung zwischen Jena und Potsdam noch attraktiver zu machen, werden an diesem Tag alle Eintrittskarten zum ermäßigten Preis verkauft. Das heißt, auch Vollzahler erhalten das Ticket zum Derby für lediglich 4€ statt der normalen 7,50€. Der FF USV Jena möchte den treuen Anhängern und Unterstützern auf diese Weise einmal etwas zurückgeben und danke sagen. Danke an alle, die dem Verein aus dem Saaletal weiterhin die Treue halten. Der Anpfiff auf Platz 3 des Ernst-Abbe-Sportfeldes erfolgt am Sonntag um 14 Uhr.

 

Foto: Hannes Seifert / FF USV Jena (Archiv)

 

 
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