U14 sichert sich Thüringer Landesmeisterschaft

NOFV-Endrunde am kommenden Wochenende in Thalheim (Bitterfeld).

U14 sichert sich Thüringer Landesmeisterschaft

Am vergangenen Wochenende wurde die U14 des FF USV Jena wieder doppelt gefordert. Zunächst erwartete man am Samstag die Jungen aus Heilbad Heiligenstadt im Paradies. Im letzten Heimspiel der Saison wollten sich die Mädels noch einmal für eine bislang tolle Spielzeit belohnen und Trainer, Fans und Eltern mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Ebenso wollte man noch eine Rechnung der Heiligenstädter begleichen, die das Hinspiel mit 3:1 für sich entscheiden konnten.

Dass dies allerdings kein leichtes Unterfangen werden sollte, zeigte sich bereits in den ersten Minuten. Die Gäste machten es Jena schwer, sich durch die Reihen zu kombinieren, sodass zunächst kein Spielfluss zustande kommen sollte. Zwar waren die Blau-Weißen das Team mit mehr Ballbesitz, doch Zählbares sprang vorerst nicht heraus. Schuld daran waren vor allem viele verlorene Bälle beim ersten Kontakt, welche ein sauberes Aufbauspiel vermissen ließen. So gingen beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.

In der Kabine schien das Trainerteam die richtigen Worte gefunden zu haben, denn ab Anpfiff ließen die Mädels ihre Stärken wieder aufblitzen sowie Gegner und Ball ordentlich laufen. Es dauerte nicht lange, bis Lisa Pittroff den Führungstreffer für Jena erzielen konnte (39.). Nun wurde das Jenaer Spiel sicherer und die Gäste konnten sich kaum mehr vom Offensivdruck befreien. In hoher Frequenz konnten Abschlüsse auf das Tor der Heiligenstädter verbucht werden, zunächst fehlte für den zweiten Treffer die Präzision. In der 60. Minute war der Bann gebrochen, als Kim Wriske sehenswert zum 2:0 einschob. Nur eine Minute später erhöhte Melina Reuter gar auf 3:0 – so etwas wie die Vorentscheidung. Maxi Schulze war sogar der vierte Treffer für Jena vorbehalten – ein Sieg und eine Revanche, welche auch in dieser Höhe verdient ist. Heiligenstadts Torhüter ist es zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

Jena siegt zum Abschluss der C-Juniorinnen-Verbandsliga in Meiningen

Ein langes Verschnaufen war allerdings nicht angesagt, spielte man doch bereits am Sonntagmorgen beim ESV Lok Meiningen. Mit der bereits sicheren Thüringer Landesmeistertrophäe in der Tasche wollte man auch im Thüringer Wald zeigen, dass man diesen Titel zurecht trägt und die Partie nicht einfach herschenken.

Diese Vorgabe setzte man von der ersten bis zur letzten Minute um. Viele Abschlüsse auf das Meininger Gehäuse ließen keine Zweifel aufkommen, dass man, trotz fehlender Wechselspielerin, dieses Spiel für sich entscheiden wollte. Ein gelungenes Aufbauspiel und läuferische Überlegenheit waren bildeten an diesem Tag den Schlüssel zum Sieg. Zwei Treffer von Angelina Dorn sorgten schon bis zur Halbzeit für ein beruhigendes Gefühl. Weitere Treffer durch Lauré Frießleben (zweifach) und Eve Boettcher sorgten für einen am Ende hochverdienten Auswärtssieg, denn selbst in Unterzahl war man nach einer Verletzung das klar bessere Team.

Nach Abpfiff der Partie wurde die U14 des FF USV Jena für den gewonnenen Landesmeistertitel geehrt. Wir gratulieren recht herzlich!

Am Donnerstag findet beim FC Rot-Weiß Erfurt das letzte Ligaspiel statt, am kommenden Wochenende (15./16. Juni) vertritt Jenas U14 den Thüringer Fußballverband bei der U15-Meisterschaft des Nordostdeutschen Fußballverbandes in Brehna.

 

In der C-Juniorinnen-Verbandsliga kamen beim Landesmeister FF USV Jena folgende 26 Spielerinnen zum Einsatz:

Lauré Frießleben (10 Einsätze/5 Tore), Chenoa Luck (9/6), Johanna Menge (9/1), Felina Rodigast (9/1), Rosalie Riedel (8), Rahel Dieckmann (8/4), Maxi Schulze (8/6), Manja Kindervater (773), Josephine Florenz (7/1), Kim  Wriske (6/2), Angelina Dorn (6/10), Emilie Dockhorn (5), Eve Boettcher (5/3), Marta Schmidt (5/1), Lisa Pittroff (5/7), Leni Hof (3/2), MelinaReuter (3/6), Magdalena  Kratzer (371), Emma Albrecht (2/1), Paula Höppner (2), Maria Moysidou (2/4), Johanna Wagner (2), Vivienne Thomas (2), Angelina Jürgensen und Maya Treudler (1).

 

 
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