U21 unterliegt dem Tabellenführer knapp

Regionalliga Nordost: FF USV Jena – FC Viktoria Berlin 0:1 (0:0)

U21 unterliegt dem Tabellenführer knapp

Am Sonntagnachmittag empfing die U21 des FF USV Jena den Tabellenführer der Regionalliga Nordost, den FC Viktoria Berlin, im Paradies. Die Hauptstädterinnen fuhren in den ersten zehn Spielen zehn Siege ein und traten mit dem Ziel an, diese Serie im Universitätssportzentrum auszubauen.

Der erste Durchgang gehörte deshalb mit leichten Vorteilen den Gästen. Die erste Torchance ergab sich nach rund zehn Minuten: ein Freistoß von der linken Seite segelte in den Strafraum, der Nachschuss ging nur knapp am Pfosten vorbei. Wenig später die nächste dicke Gelegenheit: eine Viktoria-Stürmerin tauchte allein vor Jenas Keeperin Laura Kiontke auf, diese blieb jedoch cool und parierte, wie über die gesamte Spielzeit, souverän (15.).

Jenas U21 kam in ersten Durchgang nur selten bis in den gegnerischen Strafraum: Joleen König hatte die größte Chance auf dem Fuß, als sie einer Abwehrspielerin den Ball wegspitzelte und aus zwanzig Metern abzog (27.) – leider ohne Erfolg.

Ein 0:0 zur Pause war für die Elf von Christian Kucharz zwar etwas glücklich, machte aber deutlich, dass an diesem Tag durchaus ein Punktgewinn möglich sein könnte.

Nach der Pause bot sich ein verändertes Bild: die blau-weiße Paradieself war deutlich bissiger in den Zweikämpfen und gab über weite Strecken auch den Ton an. In Minute 48 setzte sich Felicitas Mauersberger stark auf der rechten Seite durch, ihre Flanke verpasste nur knapp den Kopf einer Mitspielerin.

Aimee Phillips‘ Pass in die Lücke fand kurz darauf Bianka Passeck, die im Strafraum aus aussichtsreicher Position jedoch quer spielte, statt selbst abzuschließen (53.)

Doch auch die Berlinerinnen blieben gefährlich: im Getümmel im Strafraum schloss eine Viktoria-Spielerin ab, auf der Torlinie konnte Bianka Passeck nur mit der Hand klären. Jenas Mittelfeldspielerin sah dafür folgerichtig die rote Karte, den fälligen Handelfmeter verwandelte Anja Kähler sicher zur Berliner Führung (65.).

Bitter für Jena: die noch fehlende Spielzeit musste man in Unterzahl bestreiten. Folglich konzentrierte man sich nun vermehrt auf die Defensive. Nach vorn spielten die Frauen aus dem Paradies nur noch sporadisch, der Ausgleich gelang nicht mehr.

Trotz der Niederlage gilt es, die Köpfe nicht hängen zu lassen. Auch wenn die aktuelle Negativserie nicht gestoppt werden konnte; gegen den souveränen Tabellenführer wurde eine über weite Strecken sehr gute Leistung gezeigt, die am Ende leider nicht mit Punkten belohnt werden konnte.

In der kommenden Woche tritt die Mannschaft von Christian Kucharz im Thüringenpokal an. Gegner am Samstag, dem 17. November um 14 Uhr ist der SV Concordia Riethnordhausen (Landesklasse).

Die nächste Ligapartie findet erst am zweiten Dezember statt, dann empfängt die Kucharz-/Klinger-Elf zum Rückrundenauftakt den Bischofswerdaer FV zum Rückrundenauftakt im Paradies.

 

FF USV Jena: Laura Kiontke, Anne Güther, Bianka Passeck, Pia Große, Anna-Sophie Berk, Felicitas Mauersberger (79. Anna Krafczyk), Sonja Merazguia, Jo Anne Klinger, Maxi Lehnard, Joleen König, Aimee Phillips

Tor: Anja Kähler (65., Handelfmeter)

Rote Karte: Bianka Passeck (64., Handspiel im Strafraum)

 

Fotos: Hannes Seifert / FF USV Jena

 

 
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