Kleines Ostderby als weiterer Nachholer

2. Frauen-Bundesliga: FF USV Jena U21 morgen in Potsdam zu Gast.

Kleines Ostderby als weiterer Nachholer

Die Serie ist gerissen. Nach sieben ungeschlagenen Spielen in der 2. Frauen-Bundesliga musste die U21 des FF USV Jena am vergangenen Sonntag in Wolfsburg die erste Niederlage der Rückrunde hinnehmen. Gegen den Tabellenvierten zog die Mannschaft mit 3:0 (1:0) den Kürzeren. Schon morgen aber erhalten die Thüringerinnen die nächste Gelegenheit, auf den für den direkten Klassenerhalt qualifizierenden sechsten Tabellenplatz zu springen. Im Nachholspiel gegen die Zweitvertretung des 1. FFC Turbine Potsdam wird Jenas U21 dabei allerdings erneut als Außenseiter anreisen. Der Gegner selbst hat die Chance, durch einen Sieg gegen Jena die Tabellenführung zurückzuerobern.

Cheftrainer Christian Kucharz erwartet ein interessantes Spiel im Sportforum Potsdam Waldstadt. „Nach einer sehr langen erfolgreichen Serie, in der wir uns von Spiel zu Spiel haben steigern können, haben wir nun den ersten Nackenschlag erhalten. Für mich ist dies das Normalste der Welt und überhaupt nicht dramatisch.“, so Kucharz. „Das entscheidende wird jetzt aber sein, wie die Mannschaft damit umgeht.“

Interessant wird das „kleine Ostderby“ vor allem im Hinblick auf die Entwicklung, die der FF USV seit dem Aufeinandertreffen im Hinspiel genommen hat. Vor heimischem Publikum ließ sich Jena über weite Strecken dominieren und verlor am Ende auch in der Höhe verdient mit 1:4. „Wir haben danach ein paar Sachen umgestellt und spielen seitdem eine wirklich gute Rolle in der 2. Bundesliga.“, sagt der Cheftrainer. „Jetzt treffen wir wieder auf diese Potsdamer Mannschaft. Diese wird uns ein ganz ehrliches Feedback darüber geben, wie weit wir uns tatsächlich weiterentwickelt haben. Darauf freuen wir uns.“

Das Spiel am morgigen Mittwoch in Potsdam stellt bereits Teil drei der laufenden englischen Wochen dar. Was als konditioneller Nachteil gesehen werden könnte, betrachtet die U21 aus einem durchweg positiven Blickwinkel. Nach der deutlichen Niederlage bei Wolfsburg II am Sonntag bekommt die Mannschaft nur wenige Tage danach die Gelegenheit, dieses Spiel aus dem Kopf zu bekommen und den Fokus auf die nächste Herausforderung zu legen. Christian Kucharz lobt hierbei vor allem die Mentalität seiner Spielerinnen und blickt mit Vorfreude auf das Gastspiel beim Tabellenzweiten. „Wir wissen, was uns dort erwartet und fahren mit ganz viel Demut nach Potsdam. Wir wissen aber auch um unsere eigenen Fähigkeiten.“

Der Anpfiff im Sportforum Waldstadt ertönt morgen um 17 Uhr.

 

Foto: Hannes Seifert / FF USV Jena

 

 
 
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