Eine außergewöhnliche Situation

Spiel der U21 erneut abgesagt!

Eine außergewöhnliche Situation

Die Partie unserer U21 am Sonntag beim 1. FFC Turbine Potsdam II wurde erneut abgesagt! Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

 

2. Frauen-Bundesliga: Die U21 des FF USV Jena startet mit zwei englischen Wochen in die Rückrunde.

Eine starke Hinrunde liegt hinter der U21 des FF USV Jena. Die erst im Sommer in die 2. Frauen-Bundesliga aufgestiegenen Thüringerinnen belegen in der Tabelle gegenwärtig den achten Rang, sieben Punkte hinter Relegationsplatz 7 (bei zwei Spielen weniger). Am kommenden Sonntag startet die Mannschaft von Christian Kucharz mit einem Auswärtsspiel beim 1. FFC Turbine Potsdam II nun endlich in die zweite Saisonhälfte, nachdem die Spiele gegen Jahn Delmenhorst und Arminia Bielefeld witterungsbedingt abgesagt worden waren. Der Cheftrainer zieht ein positives Fazit unter der Rückrundenvorbereitung und lobt seine Mannschaft, die über die außerplanmäßig lange Winterpause hinweg Charakter bewiesen habe.

Intensive Trainingswochen inklusive fünf Testspielen liegen hinter den Blau-Weißen. Letztere konnten mit vier Siegen – darunter auch das inoffizielle interne Trainingsspiel gegen die Allianz Frauen-Bundesligamannschaft des FF USV – und einem Unentschieden gegen die Allstar-Mannschaft von Ex-Nationalspieler Bernd Schneider erfolgreich gestaltet werden. Die Ergebnisse seien dabei zweitrangig, so Kucharz. Vielmehr ging es um die Umsetzung der individuell gesetzten Schwerpunkte in den Spielen, sagt der Cheftrainer und spart nicht an Lob für seine Spielerinnen. „Die Vorbereitung ist immer eine intensive Zeit, im Winter ist das nochmal extremer, denn es ist immer kalt, immer dunkel, oftmals sind die Plätze vereist. Da braucht es gute Charaktere, eine gute Mentalität, um dieses Pensum zu gehen. Mit dieser Einstellung bin ich sehr zufrieden.“

Erfreut zeigt sich Christian Kucharz auch, dass wieder einige Spielerinnen aus seiner Mannschaft den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft geschafft haben, denn das sei nach wie vor die Aufgabe des Zweitligateams. Mit Lara Schmidt absolvierte in den letzten Wochen eine weitere Debütantin ihre ersten Spiele im Fußball-Oberhaus und ist seitdem in der Mannschaft von Katja Greulich gesetzt. Insgesamt trainieren gegenwärtig vier Spielerinnen aus dem Kader der U21 in der ersten Mannschaft. „Es freut uns für diese Spielerinnen, dass sie den Sprung geschafft haben und macht uns als Trainerteam stolz. Gleichzeitig bieten sich nun aber auch neue Chancen für die Talente, die jetzt nachrücken.“ So werden unter anderem einige U17-Spielerinnen bereits in der Rückrunde im Kucharz-Team trainieren.

 

Fünf Spiele in vierzehn Tagen

 

Das Team der U21 freut sich, dass es endlich wieder losgeht. „Wir hatten fünf Wochen Vorbereitung und dann vier Wochen lang teils sogar sehr kurzfristige Spielabsagen. Das ist keine einfache Situation, denn die Mannschaft fährt den Motor hoch, ist voll fokussiert, kann dann aber nicht spielen, da ist es nicht leicht, die Spannung hochzuhalten.“, so Kucharz. „Die professionelle Einstellung unserer Spielerinnen imponiert mir dabei sehr.“ Auch unter den schwierigen Trainingsbedingungen der vergangenen Woche habe die Mannschaft sehr viel Enthusiasmus und Einsatz an den Tag gelegt.

Diese Tugenden wird die U21 des FF USV in den kommenden zwei Wochen benötigen. Mit dem Spiel gegen die Zweitvertretung der Turbinen aus Potsdam starten die Thüringerinnen in zwei aufeinanderfolgende „englische Wochen“. Die beiden zuvor ausgefallenen Partien werden an den kommenden beiden Mittwochen nachgeholt. Insgesamt stehen für die Kucharz-Elf fünf Spiele in vierzehn Tagen auf dem Programm, davon vier Spiele gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte, zwei Auswärtsspiele, die aufgrund der Distanz als Zweitages-Fahrten angesetzt sind.

Das „kleine Ostderby“ stellt zum Auftakt in diese intensive Phase zugleich einen besonderen Härtetest dar. In der Hinrunde erwiesen sich die Brandenburgerinnen als der wohl stärkste Gegner. Turbine dominierte nahezu das gesamte Spiel. Am Ende musste sich der FF USV mit 1:4 geschlagen geben – die höchste Saisonniederlage. Cheftrainer Christian Kucharz betonte aber, dass man aus diesem Spiel wichtige Erkenntnisse gewonnen habe. In der Tat bewiesen die Aufsteigerinnen in der Folge, durchaus im Feld der Zweitligisten bestehen zu können. Der aktuelle Tabellenzweite der 2. Frauen-Bundesliga dürfte den Jenaerinnen auch an diesem Sonntag alles abverlangen. Ein halbes Jahr ist seit dem Hinspiel gegen die Potsdamerinnen vergangen und das Team der U21 des FF USV Jena hat eine enorme Entwicklung hingelegt. Man hat Erfahrungen gesammelt, gelernt und ist in der Liga angekommen. Am kommenden Sonntag dürfte somit auch den Turbinen deutlich mehr Paroli geboten werden können, als noch im Hinspiel. „Wir freuen uns, dass wir das nun zeigen dürfen und freuen uns, dass es nach der langen Pause endlich wieder losgeht.“, so Kucharz.

 

 
 
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