Annalena Rieke auf dem Weg zur U 17-WM in Jordanien

Annalena Rieke gehört zum Kader der U 17-Juniorinnen, die am 25. September zur WM nach Jordanien (30. September bis 21. Oktober) reist. Die 17-Jährige steht seit der laufenden Saison beim FF USV Jena unter Vertrag und absolvierte bereits zwei Spiele in der Allianz Frauen-Bundesliga.

Annalena Rieke auf dem Weg zur U 17-WM in Jordanien

Im Interview erzählt sie von den Besonderheiten eines Turniers und verrät, was auf keinen Fall in ihrem Gepäck fehlen darf.

 

Annalena, das Jahr 2016 wird dir sicherlich noch lange in Erinnerung. Im Mai hast du mit der U 17-Nationalmannschaft die Europameisterschaft in Weißrussland gewonnen. Was war das für ein Gefühl?

In dem Moment nach dem Abpfiff konnten wir noch gar nicht richtig realisieren, dass wir wirklich gewonnen haben. Das kam dann erst ein paar Monate später. Vor allem, wenn ich die Medaille in meinem Zimmer sehe, denke ich immer wieder „Wow, wir haben es wirklich geschafft!“.

 

Es ging turbulent weiter. Im Sommer bist du vom FSV Gütersloh 2009 an die Saale gewechselt. In Leverkusen hast du dein erstes Spiel für die Allianz Frauen-Bundesliga absolviert.

Bevor ich den Platz betreten habe, war ich sehr nervös. Aber ich habe mich riesig gefreut, da meine Eltern und meine beste Freundin auch im Stadion waren und es war echt ein tolles Gefühl mit einer solchen Unterstützung mein erstes Bundesligaspiel zu bestreiten.

 

Wie hast du dich in Jena eingelebt?

Jena ist eine sehr schöne Stadt und ich fühle mich hier wirklich wohl. Dadurch, dass ich unseren Trainer bereits kannte (Christian Franz-Pohlmann trainierte in der vergangenen Saison die Gütersloher Mannschaft. A. d. V.) fiel mir der Start in der Mannschaft auch noch ein bisschen leichter, da ich ja schon wusste, was er auf dem Platz sehen möchte.

 

Nun muss er zunächst einige Wochen auf dich verzichten. Am 25. September startet der Flieger Richtung Jordanien, wo die WM stattfindet. Schon nervös?

Ein bisschen. Es ist schon etwas Besonderes bei einer WM dabei zu sein. Auch das ganze Drumherum abseits des Platzes mit den anderen Nationen und den Medien ist etwas Einzigartiges. Uns erwartet ein ganz anders Land, eine andere Kultur, an die man sich bestimmt auch erst einmal gewöhnen muss. Aber ich freue mich sehr auf das Turnier in Jordanien.

 

Gibt es etwas, das in deinem Gepäck nicht fehlen darf?

Natürlich die Fußballschuhe; die kommen sogar ins Handgepäck.

 

Was sagen denn deine Mitspielerinnen im Verein dazu, dass du zum WM-Kader gehörst?

Als der Kader noch nicht feststand, wurde ich oft mit Fragen gelöchert. Alle wollten wissen, ob ich denn nun dabei sein werde. Nachdem die Einladung dann kam, haben sich alle sehr mit mir gefreut.

 

Was ist euer Ziel für die WM?

Wir wollen auf jeden Fall so lange wie möglich im Turnier bleiben, aber natürlich auch Erfahrung sammeln.

 

 

 
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