Jenaer Torfabrik hat 9-fach zugeschlagen

SV Germania Ilmenau - FF USV Jena III 0:9 (0:5)

Jenaer Torfabrik hat 9-fach zugeschlagen

Bei strahlendem Sonnenschein zeigte die dritte Mannschaft im Spiel gegen Germania Ilmenau, welche Qualität in ihr steckt. Es war nicht alles `Glanz und Gloria`, denn dafür stand ein Gegner gegenüber, welcher sehr gut organisiert begann und unabhängig vom Spielstand über die gesamte Spielzeit leidenschaftlich kämpfte. Ilmenau hatte gegen den FF USV III sichtlich einen Plan und die Handschrift des neuen Trainers war erkennbar. Doch Jena hat einfach die Qualität, um sich schnell zu orientieren oder gegebenenfalls umzuorientieren. So gestaltete der Gast aus dem Paradies das Spiel und die Germaninnen versuchten, mittels Kontern den Favoriten zu piksen.

 

Gleich zu Beginn hatte die Jenaer Flügelzange Hagen/Steinmaus zwei dicke Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Beide Male verfehlte aber das runde Leder noch das anvisierte Ziel. Ilmenau verteidigte gut, sodass es bis zur 23. Minute andauern sollte, ehe Stefanie Bloch mit dem 1:0 als Dosenöffner avancierte. Sehenswert war hierbei die Vorarbeit von Sturmpartnerin Nicki Schmidt. Mit der Hacke legte sie das Leder auf, welches Bloch verwertete. Jena war fortan im Spielfluss und USV-Torjägerin Stefanie Bloch stellte in den Minuten 32./34./37. die Weichen auf Auswärtssieg. Durch das 4:0 nach einer guten halben Stunde war die Messe frühzeitig gelesen. Die Ilmenauer Frauen steckten nicht auf und kamen ihrerseits zu einer Großchance. Aus Nahdistanz vergaben sie die große Gelegenheit für das 1:4 (38.). Für Jena war es ein Zeichen, dass das Spiel noch nicht beendet ist. Zunächst scheiterte Nicki Schmidt an der glänzend aufgelegten SV-Torfrau Peggy Stange (40.), ehe sie in der 44. Minute mit einem Drehschuss der Marke Weltklasse den 5:0-Pausenstand herstellte.

 

Im zweiten Spielabschnitt waren die Frauen aus dem Paradies weiterhin die Akteure mit Ballbesitz. Mit Spielwitz und sehr ansehnlichem Kombinationsfußball erspielten sie sich zahlreiche Abschlussmöglichkeiten. Einige führten zum Erfolg, andere wurden Opfer der mit guten Reflexen ausgestatteten Ilmenauer Torfrau oder endeten bei einem Eckball.

 

Das Ergebnis in die Höhe schraubten Anja Schüppel, als sie die Kugel im Rückraum aufgelegt bekam und aus 22 Metern fulminant verwandelte (51.),  Sarah Köhler, die eine clevere Ablage von Anke Gabel von der Strafraumgrenze in den rechten Winkel zwirbelte (64.), Nicki Schmidt, die mit einem Vollspannstoß das Leder in die Maschen hämmerte (75.) und in der 82. Minute aus halb linker Position satt ins lange Eck zum 9:0 traf.

 

Zwischenzeitlich bekam Ilmenau zwei Gelegenheiten für den Ehrentreffer (58. / 72.), welche dem „Bruder Leichtfuß“ der Jenaerinnen geschuldet war. So konnte die nahezu beschäftigungslose USV-Torfrau Anna Becher ihr Können unter Beweis stellen.

 

Am souveränen 9:0-Erfolg des FF USV Jena III änderte dies nichts und die Dritte wurde ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht.

 

 

Aufstellung FF USV Jena III:

Anja Schüppel, Jasmin Herbst, Anna Becher, Nicki Schmidt, Nancy Schade, Sabrina Jähler (46./Sarah Köhler), Annemarie Pohl, Stefanie Bloch, Mareike Otte, Julia Hagen, Kristin Steinmaus (46./Anke Gabel)

 

 

Foto: Torschützen v.l. Sarah Köhler, Stefanie Bloch, Nicki Schmidt, Anja Schüppel

 
 
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