FF USV Jena startet in Wintervorbereitung

Mannschaft absolviert erstes Training des Jahres im Paradies

Jalila Dalaf im Einsatz gegen die TSG 1899 Hoffenheim

Am Nachmittag des Dreikönigstages versammelte sich die FLYERALARM Frauen-Bundesliga-Mannschaft des FF USV zum ersten Training des neuen Jahres im Jenaer Universitätssportzentrum. Sechs Wochen bleiben der Mannschaft von Cheftrainer Christopher Heck nun, um sich auf die verbleibenden neun Spiele im Abstiegskampf vorzubereiten, in dem die Thüringerinnen alles daran setzen wollen, die Liga von hinten aufzumischen. Mit nur zwei Punkten und damit noch sieglos beendete man das Jahr 2019 auf dem letzten Tabellenrang, fünf Punkte entfernt vom rettenden Ufer.

"Wir haben die Hoff nung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben, so Heck. "In den kommenden Einheiten werden wir uns bestmöglich auf die Liga vorbereiten. Gleich am Dienstag steht fur die Mannschaft ein umfangreicher Leistungstest auf dem Trainingsplan.

Nicht nur Regeneration über die Feiertage

Mit Hilfe des Leistungstestes soll nicht nur herausgefunden werden, woran gearbeitet werden muss, sondern auch, wie die Mannschaft ihr individuelles Trainingsprogramm uber die Weihnachtsfeiertage umgesetzt hat. "Naturlich haben alle die Zeit zwischen den Jahren genutzt, um im Kreise ihrer Familien die Kopfe freizubekommen", so Heck, "doch wir starten nicht wieder bei null."

Alle Spielerinnen waren sportlich aktiv, die Schülerinnen im Kader fuhren mit ihren Klassenkameraden des Jenaer Sportgymnasiums 'Johann Christoph Friedrich GutsMuhts' in der Woche vor Weihnachten ins Skilager nach  Österreich. Lisa Seiler, Anja Heuschkel und Laura Kiontke nahmen beispielsweise am Apoldaer Silvesterlauf teil. Im internen Teamwettbewerb über die Feiertage, bei dem möglichst viele Laufkilometer gesammelt werden sollten, konnten die drei somit gut vorlegen. Somit stehen dem Trainergespann zum Jahresauftakt alle Spielerinnen  zur Verfügung. Nach ihrer fast einjahrigen Verletzungspause konnte Anja Heuschkel zum ersten Mal wieder unter voller Belastung am Mannschaftstraining teilnehmen.


"Bis auf Nicole Stratford und Julie Karn, die erst im Laufe der Woche aus Neuseeland bzw. Kanada zurückkommen, waren wir nahezu vollständig heute", zeigte sich Christopher Heck zufrieden. Nicht beim Trainingsauftakt zu Gast war hingegen Stürmerin Jalila Dalaf, die den Verein im Winter verlassen hat.


Harte Einheiten und knackige Testspiele


Am 16. Februar erwartet der FF USV Jena zum Heimspiel den 1. FFC Frankfurt, anschließend tritt man auswärts beim 1. FC Köln an - zwei Partien, in denen man in der Hinrunde führte, am Ende jedoch nur einen Punkt insgesamt mitnehmen konnte. Umso wichtiger wird es, im Jahr 2020 gegen beide Gegner zu überzeugen. Damit das gelingt, stehen einige Testspiele auf dem Kalender der Jenaerinnen, der zudem ein Kurztrainingslager im Paradies umfasst (16.-19. Januar). Los geht es am 26. Januar in Bad Sta ffelstein gegen den 1. FC Nürnberg. Es folgen ein
Wiedersehen gegen den polnischen Verein KKPK Medyk Konin, auf welchen bereits im Sommer traf, sowie ein Vergleich gegen Hecks Vorgänger auf der Jenaer Trainerposition: Katja Greulich mit RB Leipzig und Steff en Beck mit der U20 des VfL Wolfsburg. Der komplette Vorbereitungsplan ist unter www. ffusvjena.de abrufbar.


FF USV Jena trauert um Lothar Weisner


Mit Bestürzen erfuhr man beim FF USV Jena vom Tod des langjährigen Freundes und Wegbegleiters Lothar Weisner, der kurz vor Weihnachten im Alter von 65 Jahren überraschend
starb. Mehr als zehn Spielzeiten lang stand er dem Verein als zuverlässiger ehrenamtlicher Helfer zur Seite und versorgte die Pressearbeit mit seinen Fotos. Ein Nachruf findet sich unter www. ffusvjena.de.

 

Foto: Trainer Christopher Heck beim Trainingsauftakt / Hannes Seifert (FF USV Jena)

 
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