Nachwuchsleistungszentrum: FF USV erweitert Strukturen im Nachwuchs

Steffen Beck wird sportlicher Verantwortlicher im Nachwuchs-Leistungsbereich – U17-Europameisterin Tellenbröker für drei Jahre an Jena gebunden.

Nachwuchsleistungszentrum: FF USV erweitert Strukturen im Nachwuchs


Ein bekanntes Gesicht mit erweiterten Kompetenzen


Der Allianz Frauen-Bundesligist FF USV Jena optimiert zur beginnenden Saison 2017/18 seine Strukturen im Nachwuchs und erweitert die Kompetenzen von Co-Trainer Steffen Beck mit der Verantwortung als Sportlicher Leiter der vereinseigenen Talentförderung.
Insgesamt fünf U-Teams - von den Jüngsten, der U11, bis zu den Zweitliga-Aufsteigerinnen der U21 - laufen in dieser Spielzeit für die Blau-Weißen auf. Beck wird insbesondere den Nachwuchs-Leistungsbereich zwischen der U15 bis zur U21 koordinieren.


„Wir haben seit diesem Jahr wieder die hervorragende sportliche Situation, dass wir sowohl B-Juniorinnen-Bundesliga, 2. Bundesliga als auch Allianz Frauen-Bundesliga spielen. Wir erhoffen uns dadurch, dass der Weg von der Juniorinnen- zur Bundesliga-Spielerin über den Zwischenschritt 2. Bundesliga verbessert wird und zukünftig die Durchlässigkeit in die Allianz Frauen-Bundesliga erhöht wird. Hier konnten wir in der Vergangenheit unsere Ziele als Ausbildungsverein nicht so erreichen, wie wir uns das selbst vorgenommen hatten. Deshalb professionalisieren wir uns in personeller Hinsicht und haben mit Steffen Beck den ersten Schritt gemacht“, so Geschäftsführer Roß zur Personalie.


Beck habe durch seine tägliche Arbeit sowohl den Blick, welchen Anforderungen eine Allianz Frauen-Bundesliga-Spielerin gerecht werden sollte, als auch die Verbindungen in die Elite-Schule des Fußballs „Johann Chr. Fr. GutsMuths“ und zum Nachwuchsleistungszentrum – Sportschule und NLZ sind wiederum eng über Zweitspielrechte für Mädchen mit dem FC Carl Zeiss Jena und der Talentförderung im Jungenfußball verknüpft: eine deutschlandweit einmalige Konstellation um die Frauen-Bundesliga-Spielerinnen von morgen zu formen.
„Ich freue mich auf diese Aufgabe“, sagte Steffen Beck, „und darauf natürlich, auch die bislang sehr gut arbeitenden Trainerinnen und Trainer in unserem Nachwuchs-Kompetenzteam mit dieser Position unterstützen zu können und auch neue Ideen umzusetzen.“


Als erstes Beispiel, das schon während der laufenden Saisonvorbereitung Gestalt angenommen hat, nannte Beck die Spielerinnen-Patenschaften: „Aus der Ersten Mannschaft werden zwei Bundesliga-Spielerinnen Paten für je eine Nachwuchsmannschaft im Verein, die sie dann langfristig bei verschiedensten Aktionen betreuen. Das stärkt unseren Verein und soll ihn durch alle Altersklassen hinweg noch familienfreundlicher machen.“


Erste Erfolge


Zum Aufgabenspektrum des A-Lizenz-Inhaber gehört selbstredend auch, „sich intensiv um unsere U-Nationalspielerinnen zu kümmern“, wie Beck zusammenfasste. Fünf junge Perspektivspielerinnen zählen in der kommenden Saison 2017/18 zum Erstliga-Kader und „sie sollen dort den nächsten Schritt machen“, ergänzte Beck.


Die gewissermaßen erste Amtshandlung des neuen Sportlichen Nachwuchs-Chefs betraf diese Woche sogleich eine von ihnen: U17-Europameisterin Maren Marie Tellenbröker unterschrieb einen Vertrag bei den Blau-Weißen für drei Jahre. Damit können sowohl die 16-jährige Allrounderin als auch die Blau-Weißen langfristig planen. Sehr zur Freude Steffen Becks: „Maren hat viel Potenzial, wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Jahre.“