Bayern siegt im Paradies

Allianz Frauen-Bundesliga: FF USV Jena - FC Bayern München 0:5 (0:2)

Bayern siegt im Paradies

Der FF USV Jena hat es am Sonntag gegen den deutschen Vizemeister FC Bayern München verpasst, etwas für das Selbstvertrauen zu tun. Im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld unterliegt der Thüringer Bundesligist mit 0:5.


Denkbar ungünstig war die Mannschaft von Katja Greulich bereits in das Spiel gestartet. Nach einem Eigen- und einem Abstaubertor lag Jena bereits nach acht Minuten mit 0:2 zurück. Die frühe Führung gab dem FC Bayern die nötige Sicherheit. Ohne viel Aufwand wurde der Vorsprung somit in die Halbzeit verwaltet, immer in dem Wissen, im Fall der Fälle noch eine Schippe draufpacken zu können.
Nötig sollte das nicht mehr werden, denn auch im zweiten Durchgang zeigte sich der FF USV Jena zwar kämpferisch bemüht, doch in allen Belangen unterlegen. Auch nach der Pause vergingen wieder nur wenige Minuten, ehe FF-USV-Schlussfrau Justien Odeurs erneut hinter sich greifen musste. Friedolina Rolfö hatte sich im Alleingang über Linksaußen ihren Bewachern davongestohlen und verwandelte aus spitzem Winkel sicher (48.).


Nur zehn Minuten später sollte es dann ausgerechnet Lucie Voňková sein, die den Spielstand sogar noch nach oben korrigierte. Jenas Topstürmerin der Vorsaison wurde zur Halbzeit auf Seiten der Bayern eingewechselt und hatte nach einem gelungenen Kombinationsspiel keine Mühe, den Ball an der Ex-Kollegin im Kasten der Saalestädterinnen vorbei zu befördern.
Den Schlusspunkt setzte Nationalspielerin Simone Laudehr. Nach einem Foulspiel verwandelte sie den fälligen Strafstoß mühelos.


Katja Greulich entschuldigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz bei den Anwesenden für die erneute Niederlage, zeigte sich aber zuversichtlich und zielstrebig in Anbetracht der anstehenden Aufgaben.


Nach nun vier Spielen ohne eigenen Treffer steht der FF USV Jena weiterhin auf Platz 10 der Tabelle. In der kommenden Woche reisen die Greulich-Schützlinge zum Schlusslicht 1.FC Köln.


FF USV Jena: Odeurs – Bott, Woeller, Heinze (72. Herrmann), Tellenbröker – Utes, Pietrangelo, Seiler (72. Cameron), Graser, Žigić – Keane (59. King)
FC Bayern München: Zinsberger – Lewandowski, Wenninger, Maier, Laudehr – Behringer (63. Wieder), Leupolz, Roord, Rolfö – Beerensteyn (46. Voňková), Islacker (78. Rolser)
Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Seeretz)
Zuschauer: 440